| Der Vater | Hans Egen (*1415, +1498), gehörte einer alten Haller Familie an, besaß viel politischen Einfluss in Hall, wurde 1453 Bürger in Dinkelsbühl und dort auch Ratsherr und Stadtschuldheiß |
| Die Mutter | Barbara Egen, geb. Lagenmantel (* ?, +1471), wohl aus Ulm oder Nördlingen stammend |
| Der Bruder | Jeremias Egen, (* ?, + 1509), großer Bruder; er war Chorherr zu St. Wilbold in Eichstätt und noch 1509 an der Stiftung seiner Schwester beteiligt |
| Die Schwester | Hilaria Egen, (*?, + ?), von ihr ist nur bekannt, dass sie Äbtissin in Neuburg wurde. Es ist allerdings nicht bekannt, in welchem Neuburg. Da auch schon der Bruder nach Bayern abwanderte, kommen zwei Orte in Frage: Neuburg am Inn; Neuburg an der Donau |
| Um 1470 | Sibylle Egen wird wahrscheinlich in Dinkelsbühl geboren, wo sie auch aufwächst, |
| 1493 | Sie heiratet den jungen
Ratsherrn Hans von Rinderbach, in Hall. Von nun an heißt sie Sibylle von Rinderbach. Ihr gemeinsamer Sohn Matthias von Rinderbach wird um 1493 geboren. |
| 14.02.1500 | Ihr Ehemann Hans von Rinderbach stirbt. Sie ist zunächst Alleinerbin, da sie Vormund für ihren minderjährigen Sohn ist. |
| 23.07.1509 | Gründung einer kirchlichen Egen-Stiftung, um jungen Adligen ein Studiumsstipendium zu ermöglichen. |
| Um 1510 | Ihr Sohn Matthias von Rinderbach stirbt, bevor er volljährig wird. Von nun an nennt Sie sich "Sibilla die Egen". |
| 1517 | Sie heiratet Anton Hofmeister, Sohn des
Bürgermeisters von Bad Wimpfen, in Hall. Er war rund 20 Jahre jünger
als Sibilla Egen. Er war befreundet mit Johannes Brenz (regionaler Reformator) und setzte sich selbst auch für die Reformation ein. 1518 wurde er in den Rat der Stadt gewählt. 1527, 1529 und 1531 war er regierender Stättmeister. |
| 02.05.1523 | Sie ergänzt ihre Stiftung durch eine große Summe zu einer sozialen Egen-Stiftung zur Unterstützung von Mägden, Hebammen und jungen Frauen, in der "freyen Reichsstadt Hall". |
| 1529 | Sie wandelt ihre Stiftung endgültig und ganz öffentlich in eine soziale Stiftung um. |
| 02.05.1532 | Sie erweitert ihre Stiftung beträchtlich zu Gunsten von studierenden Bürgerssöhnen, schwangeren Frauen, bedürftigen Handwerkern, Witwen und Waisen. |
| 28.09.1538 | Sibilla Egen stirbt als hochangesehene Dame in Hall. |
Home |
Zurück |
Seitenanfang |
Stand: 08-09-21 Letzter Bearbeiter: Jürgen Gierich Autor: Ferdinand M. Schäfer (2008) Datei: schule/sibilla/sibilla2.htm |