Frank Ackermanns Schiller-Buch

Positive Resonanz nach der Autorenlesung des Buches "Schiller als Schüler - eine unbekannte Jugend" an der Sibilla-Egen-Schule am 20.11.2009.
"Wer Frank Ackermanns Buch "Schiller als Schüler - eine unbekannte Jugend" nicht kennt, kennt Schiller nicht und kann das Frühwerk nur unvollkommen verstehen" - mit diesen Worten begrüßte der Literaturlehrer Hans A. Graef am Freitag die 100 Sibilla-Egen-Schüler zur Schillerlesung im Jubiläumsjahr. Nach jahrelangen Recherchen verfasste der Autor eine Jugendbiografie, die sorgfältig und ausführlich die herzogliche Pflanzschule des schwäbischen "Sonnenkönigs" Karl Eugen untersucht, viele Zeitgenossen und Briefe zu Wort kommen lässt und einen bescheidenen Schiller als Freund und Schüler zeigt. Nicht nur die Entstehung der Räuber wird verständlich, sondern die Vielfalt der unmittelbaren Kommunikationen - gerade auch mit dem herzoglichen Tyrannen - wird vor Augen geführt. Zahllose spannende Details über das Menschenexperiment des größenwahnsinnigen Landesherrn wurden erläutert, der militarisierte Schulalltag mit disziplinierten Schülern prägte das Werk des Dichtergenies nicht nur während dessen Sturm- und Drang-Zeit. Im Mittelpunkt stand die Beziehung des Medizinstudenten Schiller zu seinem depressiven Kommilitonen Grammont im Jahr 1780- kurz zuvor war ein anderer auf der Krankenstation verstorben. 

Ackermann arbeitet im Stuttgarter Hegelhaus und weist darauf hin, dass weitere Lesungen vor allem an Schulen möglich sind. Kontakt über hans.a.graef@t-online.de



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Stand: 2009-12-20
Letzter Bearbeiter: J. Gierich
Bearbeiter: Desireée Schiefer, Kaja Swiniarska (Dez. 2010)
Datei: schule/2009_10/ackermann-schiller/ackermann.htm