Feederle spielte Grieg und Beethoven

Der Haller Pianist Walter Feederle - zugleich Mathematiker - stellte bei seinem gut besuchten Konzert im Lichthof der Haller Sibilla-Egen-Schule am 7. November 2007 mehr und weniger bekannte Werke Beethovens und von Eduard Grieg vor. 

Schwungvoll wurde zu Beginn das "Andante favori" vorgetragen, das die Zuhörer auf die berühmte, dem Grafen Waldstein gewidmete Sonate Op. 53 einstimmte. Zwischen dem flotten "Allegro con brio", dem Rondo und "Allegretto moderato-prestissimo" gelang es Feederle, mit seiner besonnenen Spieltechnik die konträren Tempi ansprechend zu interpretieren. 

Nach der Pause dann die melancholisch-naturhaften Klänge des norwegischen Nationalkomponisten Edvard Grieg, Klavierstücke nach eigenen Liedern wie "Mutterschmerz", "Erstes Begehren" oder das eindrucksvolle "Solveighs Lied" - ein Ohrwurm der Extraklasse aus dem Schauspiel "Peer Gynt", mit dem der Pianist das Publikum in seinen Bann zog. Auch die drei Stücke "Aus dem Volksleben" entführten die Fantasie in die norwegische Landschaft und Volksklänge.

Nach zwei Zugaben in Form lyrischer Stücke wie "Zug der Zwerge" wurde der Pianist mit reichlichem Applaus entlassen. Nach dem gefühlvollen "Notturno" bedankte sich Schulleiterin Marliese Hanschke mit Blume und Sekt bei dem Klavierkünstler - der alle Stücke auswendig spielte - für das eineinhalbstündige Herbstkonzert.



Home


Seitenanfang
Stand: 07-11-11
Text und Bilder: H. A. Graef

Letzter Bearbeiter: GiJ
Datei: schule/2007_08/klavier/klavierk.htm