Sibilla-Egen-Schulgalerie zeigt Eugen Zenzinger |
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Im Anschluss an die Elternabende fand am 19. Oktober 2006 die Eröffnung der neuen Ausstellung an der Sibilla-Egen-Schule statt.Zur Vernissage der 20. Kunstausstellung mit dem Fichtenberger Maler und Zeichner Eugen Zenzinger waren wohl über 100 Gäste gekommen, die von Schulleiterin Marliese Hanschke herzlich in der Haller Sibilla-Egen-Schule begrüßt wurden. Eltern, Lehrer und Schüler nutzten im Anschluss an die Klassenpflegschaftsabende diese Gelegenheit, und Kunstliebhaber besuchten die umfangreiche Ausstellung mit gegenständlichen filigranen Zeichnungen und informeller Malerei, die Till Zenzinger mit seinen Gitarrensongs umrahmte. |
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Hans A. Graef (re.) im Gespräch mit Eugen Zenzinger. Im rechten Bild der Sohn des Künstlers, Till Zenzinger, der für die musikalischen Glanzpunkte bei der Ausstellungseröffnung sorgte. |
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Diese farbigen Bilder – ohne Titel - mit ihren ausdrucksstarken Farbkompositionen entstehen im intensiven Dialog mit dem Bild als intuitiver Schöpfungsprozess, was schon am ersten Bild im Foyer gut erkennbar ist. Zur Einführung streifte Hans A. Graef die Biografie des Künstlers, der nach der Lithografielehre an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart studierte, Mitglied im Hohenloher u. a. Kunstvereinen ist und nach seinen zahlreichen Ausstellungen eine ganze Reihe von Werken an Institutionen und Städte verkauft hat. Sehr gut kann man an den Acrylbildern die Stilelemente des „Informel" studieren, der als Gegenpol zur geometrischen Abstraktion entstand und als Action Painting, Tachismus oder abstrakter Expressionismus Emotion und Spontaneität inszeniert und so neue Farbwelten schafft. Intuition und Improvisation treten an die Stelle von Perfektion und Reglementierung, schraffierte blaue Flächen oder fast bunte Farbrevolutionen entstehen als „Form im Zustand der Bewegung". Besonders geprägt wurde Zenzinger durch Willi Baumeister und K. R. H. Sonderborg, der nach 1945 die informelle Kunst als hochkonzentrierten Malprozess in Deutschland etablierte. Auch Zenzinger bereitet, wie er im Gespräch erläuterte, seine Malaktionen gut vor und macht so den Weg für die Gestaltung seiner unbewussten Farbintuitionen frei. Ganz anders verhält es sich mit den akribisch-perfekten Zeichnungen von Bäumen, Objekten oder Akten, die durch genaue Beobachtungen quasi-naturalistische Abbildungen sind. An der Sibilla-Egen-Schule wird ab November ein Zeichenkurs des Künstlers stattfinden, der seit 20 Jahren an der Volkshochschule unterrichtet. Die sehenswerte Ausstellung kann schulwerktäglich in der Sibilla-Egen-Schule im Berufsschulzentrum von 8.00 bis 16.00 besichtigt werden. |
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| Ein Blick in den Lichthof der Sibilla-Egen-Schule mit
Produktionen von Eugen Zenzinger:
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Stand: 09-07-20 Letzter Bearbeiter: GiJ Text: Hans A. Graef, Fotos: Gierich, Graef Datei: schule/2006_07/zenzinger/zenz-vernis2.htm |