Informationen zum Gazastreifen im Lexikon
| 2008-12-27 | Beginn der israelischen Offensive |
| 2009-01-04 | Beginn der Bodenoffensive: Einmarsch der israelischen Armee in den Gazastreifen |
| 2009-01-06 | Die Armee drang immer weiter in den Gazastreifen
ein, erstmals wurden auch dicht besiedelte Wohngebiete nördlich von Gaza
besetzt. Die Zahl ziviler Opfer stieg. Laut Aussagen eines Narkosearztes
wurden bis zum 6. Januar 117 Kinder getötet und 744 verletzt.
Die israelische Luftwaffe bombardierte eine zum UN-Hilfswerk für Palästinaflüchtlinge gehörende Schule im Flüchtlingslager von Dschebalia im nördlichen Gazastreifen, nachdem aus angrenzenden Gebäuden Mörsergranaten auf israelische Truppen abgeschossen worden waren. |
| 2009-01-07 | Waffenruhe für einige Stunden. Hilfsgüter konnten über die ägyptische Grenze in den Gazastreifen gebracht werden, arabische Ärzte wurden nicht eingelassen. |
| 2009-01-18 | Waffenruhe. Erste Einheiten israelischen Militärs rückten ab. Eine vollständige Räumung wurde erst in Aussicht gestellt, wenn der Raketenbeschuss Israels durch die Hamas eingestellt wird und der Waffenschmuggel aus Ägypten eingedämmt ist. |
| 2009-01-27 | Neuer Ausbruch der Gewalt. Tötung eines israelischen Soldaten und Verletzung drei weiterer bei einer Patrouillenfahrt. Daraufhin wurden Granaten auf Häuser im Palästinensergebiet abgefeuert. |
| 2009-01-28 | Israel bombardierte Tunnelanlagen bei Rafah im südlichen Gazastreifen. (Über diese Tunnel werden Waffen aus Ägypten eingeschmuggelt.) |
| 2009-02-02 | Waffenruhe wurde nicht eingehalten: Nach Beschuss Israels mit palästinensischen Reaketen griff die israelische Luftwaffe Ziele im Gazastreifen an. |
| 2009-02-04 | Die Hamas raubte aus einen Lagerhaus des Weltflüchtlingshilfswerks UNRWA 3.500 Decken und Lebensmittel für 500 Familien. |
| 2009-02-13 | Ägypten vermittelte eine langfristige Waffenruhe zwischen der Hamas und Israel. Geplant sind 18 Monate. |
Nach 3 Wochen Krieg wurden 1.300 Tote konstatiert. Nach Schätzungen der UNO sind mehr als die Hälfte davon Frauen und Kinder.
Experten werden den Israelis Kriegsverbrechen vor: sie sollen Phosphorgranaten eingesetzt haben. Während die äußerlich sichtbaren Verbrennungen von den einheimischen Ärzten wie normale Brandwunden behandelt wurden, brannte der Phosphor im Körperinneren weiter, so dass am nächsten Tag die Patienten weitere Brandlöcher aufwiesen und in den meisten Fällen starben.
Manchen Opfern sind Arme und Beine abgetrennt, die Blutgefäße sind zugeschmort. Wieder andere sehen äußerlich unversehrt aus, aber im Körperinneren sind alle Organe zerstört. (HT 2009-01-28)
Haller Tagblatt
2009-01-05, -07, -08, -16, -17, -19, -28, -29
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Stand: 2009-03-01 Letzter Bearbeiter: J. Gierich Datei: israel/israe_d2.htm |