| Die ETA begründete das Attentat auf Pedro Antonio Blancodamit, dass sich ihr Traum
eines unabhänigen Staates durch Gewaltverzicht nicht erreichen ließe. Nun heißt es
wieder Gewalt statt Verhandlungen. Bei dem Dezemberanschlag der die nordspanischen
Grenzstadt Irun betraf, hatten vermutlich Terroristen der ETA zwei Granaten auf eine
Polizeikaserne abgefeuert. Eine der Granaten schlug in einem Gartenteil einer Schule ein,
Verletzungen erlitt niemand, doch durch die zweite Granate, die an der Fassade der
Polizeikaserne detonierte, wurde ein Beamter verletzt.
Die Vereinten Nationen (Uno) bestätigten nach irakischen Berichten, dass Ende Januar
in der irakischen Stadt Basra Menschen getötet wurden.
Der Kommunalpolitiker Manuel Indiano wurde am 29. August in Zumarraga von Anhängern
der ETA ermordet. Der Mordversuch an dem früheren baskischen Justizminister José Ramon
Recalde vom 14. September scheiterte. Ebenfalls bekannte sich die ETA zu Bombenanschlägen
auf fünf Unternehmen und eine Diskothek im Baskenland. Sie begründete diese Taten damit,
dass die verlangten Schutzgelder von den Firmenchefs nicht gezahlt worden wären. |